UPDATE – mit sechs einfachen Regeln aus der Gefahrenzone raus

Ein Schild an einem Pfosten mit der Aufschrift: Danger. Don not go near cliff.

Mit sechs einfachen Regeln kann man die meisten Klippen umschiffen. Das Prinzip ist simpel: Geh einfach nicht hin.

Im letzten Jahr berichteten wir auf digichonder.ch darüber, wie viele Risiken man vermeiden kann, wenn man sich bei der alltäglichen Benützung des Computers nicht als Admin einloggt. Immerhin, ganze 96 Prozent aller Sicherheitsupdates für das Windows-Betriebssystem und 91 Prozent für das Office-Paket wären theoretisch überflüssig, wenn nicht so viele Leute mit Administratorenrechten rumsurfen würden…

UPDATE – sechs einfache Regeln, die wirken
Jetzt gibt es noch ein paar weitere nützliche Regeln in kompakter Form, mit denen man die Gefahr verringern kann, zum Opfer digitaler Gaunereien zu werden. Zusammengeschustert hat diese Regeln der Sicherheitsberater Marc Goodman, der momentan mit seinem „New York Times Bestseller“ in den Medien hausieren geht. Das entsprechende Akronym  zu den sechs Regeln heisst „UPDATE“ und steht für: Update, Passwords, Downloads, Admin, Turn-off und Encrypt.

Hier kurz zusammengefasst worum es geht:

Update: häufige, regelmässige Updates machen
Passwords: Verwende kein Passwort mehrmals, halte es mindestens 20 Zeichen lang und benutze Zwei-Faktor-Authentifizierung, sofern dies möglich ist.
Downloads: Lade keinen Scheiss runter und gehe davon aus, dass kostenlose Software auch einen Preis hat (nämlich deine Daten).
Admin: Benutze nicht das Admin-Konto.
Turn-off: Schalte den Computer aus oder trenne ihn vom Netz, wenn Du ihn nicht brauchst.
Encrypt: Verschlüssle deine Festplatten/Geräte und benutze VPN.

Die Infografik von Marc Goodman beschreibt die Anweisungen ausführlicher.

Bitte weitersagen!
Es ist mir schon klar: Wenn man auch nur die Hälfte dieser Regeln beherzigt, dann macht das Internet nur noch halb so viel Spass (vor allem der Teil mit den Downloads.)  Aber man kriegt auch etwas dafür. Ich kannte diesen Goodman vorher nicht und kann auch nicht beurteilen, wie gut sich der wirklich auskennt. Das ist aber egal. Das sind gute Regeln in einer handlichen Verpackung. Das kann und sollte man weitersagen.